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Presseartikel zur Gründung der Vereinigung am 20.11.2004
Anbieter Baumschnitt - nur Mitglieder der Baum- und Fachwartvereinigung CW
Termine Schnittkurse / Vorträge
Die Satzung des Vereins (PDF), Beitrittserklärung (PDF)
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Gründungsversammlung der Baum- und Fachwartvereinigung im Landkreis Calw

 Neue Vereinigung setzt sich den Erhalt des Obstbaus zum Ziel

 In Haiterbach fand am Samstag die Gründungsversammlung der Baum- und Fachwartvereinigung im Landkreis Calw statt. In ihr verbanden sich die Baumwarte des Bezirksobstbauvereins Oberamt Nagold, gegründet am 1. Mai 1884 mit den seit einigen Jahren ausgebildeten Fachwarten für Obst und Garten. Initiator dieser Entwicklung war der leider kurz vor dem Erreichen seines Zieles unerwartet verstorbene Eberhard Walz aus Nagold. Er war Vorsitzender des Bezirksobstbauvereins Oberamt Nagold und bereit, auch den neuen Zusammenschluss in den Anfangsjahren zu führen. Gemeinsam mit ihm wurde die Satzung der neuen Vereinigung entworfen, er lud noch zur Gründungsversammlung ein - ganz in der Tradition seines Vaters, der seit 1922 als Oberamtsbaumwart den Bezirksobstbauverein Oberamt Nagold leitete. Schweigend gedachten die alten und neuen Mitglieder dieses verdienten Mannes, dem es leider nicht mehr vergönnt war, die Früchte seiner wegbereitenden Arbeit zu ernten. Haiterbachs Bürgermeister Henle sowie der Vorsitzende des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine Breitling wünschten in ihren Grußworten dem neuen Verein Glück und Erfolg. Nach dem Beschluss der neuen Satzung wählten die Baum- und Fachwarte dann Olaf Höger-Martin aus Haiterbach zu ihrem ersten Vorsitzenden. Als Stellvertreter wird er von Erich Henßler aus Altensteig unterstützt. Werner Hellwig als Kassierer und Winfried Haug als Schriftführer komplettieren den Vorstand. Zusammen mit Adelheid Keck-McMiken, Georg Hartmann, Andreas Lötterle und Thomas Merklinger bilden sie den Ausschuss, der nun die Geschicke der Vereinigung lenken wird. Satzungsgemäße Ziele sind neben der Förderung des Obstbaus die Gartenkultur, die Heimatpflege und der Umweltschutz. Um diese zu erreichen, sollen die eigenen Fertigkeiten laufend aufgefrischt und ergänzt werden. In öffentlichen Schnittkursen und Beratungen soll dieses Wissen gemeinsam mit den Obst- und Gartenbauvereinen an interessierte Stücklesbesitzer und Obstliebhaber weitergegeben werden. Die Erhaltung der alten Tradition der Baumwarte soll so zum Fortbestehen des Kulturelementes der Streuobstwiesen beitragen.