Angewandter Artenschutz auf der (Streuobst)-Wiese

Eine (Obst-)Wiese sollte kein englischer Rasen sein!
Durch das Aufkommen der Aufsitzmäher ist zu beobachten, dass Obstwiesen oft wie Rasenflächen im Hausgarten behandelt werden. Das heißt, alle 2 – 3 Wochen rauf auf das Gefährt und den Aufwuchs schön kurz gehalten. Dass dabei die meisten Blühpflanzen, die als Nahrungspflanzen für viele (Nutz-) Insekten dienen, gar keine Chance haben zu blühen, wird oft schulterzuckend in Kauf genommen. Aber nicht nur die Besucher von Blühpflanzen, auch andere wiesenbewohnende Insekten, wie z.B die Grashüpfer, verlieren dadurch ihren Lebensraum. Viele Vogelarten benötigen für die Aufzucht ihrer Jungen aber genau diese Insekten als Proteinquelle!…

Ein erstmaliges Mähen oder Mulchen nach Mitte/Ende Juni, wenn viele Blühpflanzen bereits Samen bilden konnten oder das Stehenlassen von Inseln oder Streifen würde schon sehr viel zum Schutz der Insekten und Vögel beitragen!

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